KDE-Startproblem im grafischen Anmeldemanager von Linux (hier OpenSuse)

warning: fread(): Length parameter must be greater than 0 in /var/www/elchs-kramkiste.de/lapurd/includes/common.inc(1695) : eval()'d code on line 19.

Heute konnte ich mich nicht mehr im Anmeldemanager von OpenSuse als Benutzer anmelden bzw. KDE startete danach nicht, sondern ich gelangte immer wieder zurück in die Anmeldemaske. Auch ein anderer Benutzer konnte sich nicht anmelden. Der Versuch, sich als root anzumelden, führte dann zum Erfolg. KDE startete, aber sofort erhielt ich die Meldung, dass nicht mehr genug Platz auf der Home-Partition sei. Was war passiert?

In /var/log/messages tauchten Meldungen wie:
"Audit daemon has no space left on logging partition" und
"gconfd... Auf dem Gerät ist kein Speicherplatz mehr verfügbar".

Tatsächlich ergab die Ausgabe von "df -h" in einem Terminalfenster, dass die Partition "/", in der sich auch das persönliche Verzeichnis von root, also "/root", und das Verzeichnis "/tmp" befanden, zu 100 % belegt war. Dabei hatte ich gestern noch über 20 % frei gehabt (von insgesamt 10 GByte). Ich suchte dann zunächst einmal händisch die unter Generalverdacht stehenden Verzeichnisse (z.B. /var und /tmp), welche sich auch auf der Wurzel-Partition befanden. Fündig wurde ich in den Unterordnern von "/tmp/VMwareDnD". Dort befanden sich von VMware Workstation 6.0 angelegte Verzeichnisse, in denen sich weitere Verzeichnisse und Dateien befanden, deren Namen sich auf von am Vortag durchgeführte Kopieraktionen über eingebundene Laufwerke (Netzwerk und NTFS-USB-Laufwerek) in den Shared-Folder des VMware-Host-Systems bezogen. Die Dateien waren dort noch 1:1 erhalten, obwohl sie in einen Shared-Folder auf einer anderen Partition des Host-Systems kopiert worden waren. Und da es sich um Videodateien (vob und mpg) gehandelt hat, waren diese also schon ziemlich groß (bis über 1 GByte).

Ich löschte die Dateien und Verzeichnisse unter "/tmp/VMwareDnD", dann noch einiges mehr in "/tmp", meldete mich als root ab und konnte mich anschließend wieder als normaler Benutzer anmelden und KDE starten.