Debian 4.0 (Etch) als Gast unter VMware Workstation 6.0 auf OpenSuse 10.2 als Host

warning: fread(): Length parameter must be greater than 0 in /var/www/elchs-kramkiste.de/lapurd/includes/common.inc(1695) : eval()'d code on line 19.

Es ist völlig problemlos möglich, Debian 4.0 - aka Etch - unter VMware Workstation 6.0 zu installieren, auch wenn es keine explizite Auswahl in VMware gibt. Man wählt den Modus Typical, 2. Linux - Other Linux 2.6.x kernel, wählt / vergibt einen gewünschten Namen und Speicherort. Danach die Standard-Option "Use bridged networking" wählen, die Disk-Size bestimmen (oder die vorgegebene Größe übernehmen) und "Split disk" bei Bedarf abwählen.

Anschließend wird die neue VMware-Maschine gestartet (Power On), die DVD von Debian 4.0 eingelegt und die Installation durchgeführt.

Für die Installation der VMware-Tools (nach Abschluss der Debian Installation) müssen einige Pakete installiert werden:

apt-get update
apt-get gcc

per

uname -r

die genaue Kernel-Version ausgeben lassen und dann mittels

apt-get linux-source-Kernel-Version
apt-get linux-headers-Kernel-Version

die zu Ihrem System passenden Kernel-Sourcen und -Header installieren.

Anschließend kann man in VMware WS 6.0 die Option "VM - Install VMware Tools" wählen. Dadurch wird ein virtuelles CD-ROM-Laufwerk in der Debian-Installation zur Verfügung gestellt, welches per

mount /dev/cdrom /cdrom

in das Debian-Etch-System eingebunden wird. Auf dieser "CD" gibt es dann die Datei VMwareTools-6.0.0-45731.tar.gz, welche Sie an einen beliebigen Ort Ihrer virtuellen Debian-Festplatte kopieren und per

tar -xvfz VMwareTools-6.0.0-45731.tar.gz

entpacken.

Anschließend wechseln Sie in das Verzeichnis VMwareTools-6.0.0-45731/vmware-tools-distrib

Dort starten Sie in einer su-Console (also als root)

./vmware-install.pl

die Installation der VMware-Tools (Bildschirm / Maus / Speicher-Manager usw.)

Zum Schluss (nachdem Sie alle Fragen mit Enter/Return beantwortet haben) müssen Sie eine passende Angabe zur Bildschirmauflösung Ihrer VMware-Sitzung machen. Achtung: Ist meist auf einen ungewünschten Wert eingestellt.

Nach der o.a. Auswahl wird der X-Server neu initialisiert und Ihr System sollte weitestgehend störungsfrei und mit größerer Performance / Funktionalität laufen.

Nach dieser Anleitung habe ich unter OpenSuse 10.2 bis jetzt 3 VMware-Sessions installiert.

Ein Problem möchte ich Ihnen nicht verschweigen: Beim Verlagern von einem Host auf einen anderen bzw. umkopieren der VMware-Sessions auf dem Host-System kann es wegen des mittlerweile eingeführten UDEV-Systems zu Problemen beim Zugriff auf die ursprünglich konfigurierte Netzwerkkarte kommen. Aber das ist eine andere Geschichte, die dann demnächst mal kommt.