Image einer Partition erstellen

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Ich benutze häufiger das Programm PartImage, um zu Backup- bzw. Wiederherstellungszwecken von Festplatten ein Abbild (neudeutsch Image) zu erstellen.

Am besten lädt man sich dafür die ISO-Datei der SystemRescueCd herunter, brennt sie sich mit einem Tool seiner Wahl auf eine CD und bootet von dieser CD (beim Booten wird man noch nach der "Keymap selection" (Tastaturbelegung) gefragt. Die Eingabe von "10" für "de" erledigt dies).

Hilfreich wäre auch eine externe USB-Festplatte oder (wegen der z.Zt. noch evtl. fehlerhaften NTFS-Unterstützung) eine interne Festplatte mit FAT32-Dateiformat.

Nachdem man von der CD gebootet hat, bindet man das Laufwerk, auf dem man das / die Partition(en) sichern will, in das System ein.

Ein Beispiel (alle nachfolgenden Angaben beziehen sich darauf):
Ich habe eine interne Festplatte, auf der die Windows-Partitionen C:\ und D:\ liegen. Diese Platte ist Master am ersten IDE-Kontroller. Zusätzlich habe ich eine interne Festplatte E:\ als Slave am ersten IDE-Kontroller, welche als eine Partition mit FAT32 formatiert ist. Auf dieser möchte ich gerne die Partitionen C:\ und D:\ sichern.

Die Partition C:\ entspricht hier in Linux /dev/hda1,
die Partition D:\ entspricht hier in Linux /dev/hda2.

Die Slave-Platte ist /dev/hdb und die darauf befindliche FAT32-Partition ist demnach /dev/hdb1.

Erzeugen sie nun - nach dem Booten von der SystemRescueCD - mittels

mkdir /hdb1
mount -t vfat /dev/hdb1 /hdb1

die Möglichkeit, die Imagedaten auf eine andere Festplatte zu sichern.

Nun können Sie mittels "partimage" das eigentliche Programm starten. Wählen Sie mit den Pfeil-rauf / -runter-Tasten die zu sichernde Partition (blau hinterlegt), drücken die TAB-Taste und geben als Dateinamen z.B. "/hdb1/ImageVonC.img " ein. Alle anderen Einstellungen lassen Sie, wie sie sind. Nach "F5" können Sie dann der Sicherung noch eine Beschreibung verpassen, wenn Sie wollen. Nochmals 2 x "F5" und 2 x OK drücken und schon beginnt die Sicherung (nach einer Warnung, dass der NTFS-Support z.Zt. noch experimentell ist, wenn Sie denn auf eine NTFS-Partition schreiben bzw. sichern). Sofern Sie über keinen DVD-Brenner verfügen, sondern nur über einen CD-Brenner, müssen Sie die maximale Dateigröße für eine Image-Datei noch auf ca. 695 MByte setzen.

Nun dauert es etwas (siehe Fortschrittsanzeige in PartImage).

Ähnlich verfahren Sie in obigem Beispiel mit "/dev/hda2".

Nachdem Sie so Ihre Partitionen gesichert haben, können Sie Ihr reguläres Betriebssystem wieder starten (Boot-CD vorher rausnehmen) und die Dateien, den sich nun auf E:\ befinden, mit einem Programm Ihrer Wahl auf DVDs brennen und / oder diese Dateien auf E:\ belassen, um sie mittels PartImage jederzeit auch von dort wieder einspielen zu können.

Anmerkung: PartImage (oder eher der Linux-Treiber von NTFS-3G für den Zugriff auf NTFS-Partitionen) scheint noch ein Problem mit NTFS zu haben. Bei mir war es so, dass ein wiederkehrender "Segmentation fault" auftrat, wenn ich eine logische NTFS-Partition innerhalb einer erweiterten Partition in ein Image sichern wollte. Für diesen Fall habe ich dann (es handelte sich um die Daten-Partition) andere Tools benutzt (alternativ reicht evtl. auch ein einfaches umkopieren der Inhalte der Datenpartition auf eine externe Festplatte).

Das Imagen von primären NTFS-Partitionen klappte dagegen bei mir bereits öfters völlig problemlos. Dieser Fehler tritt seit 2006 ununterbrochen bis zur momentan aktuellen (November 2009) Version 1.3.2 von SystemRescueCd auf.

Anmerkung 2: Das Erstellen eines bootfähigen SystemRescueCd auf USB-Sticks bringt erhebliche Geschwindigkeitsvorteile (hinsichtlich Bootvorgang und Nachladen von Programmen) mit sich. Dies geht am unkompliziertesten mit der hier beschriebenen Installations-Methode unter Windows.